Haushalt 2016

zum Tagungsordnungspunkt “Sportplatz Vettelhoven”
Wenn man ein Projekt für einen Verein umsetzen will, dann muss man dicke Bretter bohren und für das Projekt werben.
Das hat der Verein gemacht und er hat es gut gemacht.
In dem Gespräch mit unserer Fraktion haben wir offen unsere Positionen ausgetauscht. Wir haben die Situation des GSV besser kennengelernt und umgekehrt. Dabei hatte ich das Gefühl, dass auch unsere Argumente zur wirtschaftlichen Lage der Gemeinde in 2016 angekommen sind.
Der Verein hat positiv für den zweiten Sportplatz geworben.
Das war nicht umsonst. Dieser sachliche Austausch von Argumenten, hat in unserer Fraktion eine positive Grundeinstellung hinterlassen. Es bleibt und wird eine Entscheidung für das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt positiv beeinflussen.
Auch das jüngste Angebot der Vereinsführung sich mit 2.500,- € an den Zinslasten zu beteiligen haben wir vernommen. Auch das zeigt das großes Engagement – aber wir sollten die ohnehin wirtschaftlich gebeutelten Vereine nicht noch zusätzlich belasten und daher dieses Angebot freundlich ablehnen.
Zu den Spenden, die uns angekündigt wurden folgendes: Eine Spende an ein Projekt zu binden ist völlig in Ordnung. Nicht in Ordnung ist es zu sagen, die Spende kommt nur wenn der Sportplatz im Haushalt 2016 genehmigt wird. So ein „Handel“ ist abzulehnen.
Und abschließend noch eins:
Es wäre wünschenswert, dass dieses Mal nicht wieder – wie leider häufig in der Politik üblich – mit Schuldzuweisungen nachgetreten wird. Man sollte von allen Seiten alles dafür tun, die genannte positive Grundeinstellung zum Projekt nicht zu beeinträchtigen.
Wir haben nicht gegen den GSV, nicht gegen einen zweiten Sportplatz in Vettelhoven votiert, sondern für eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik in einem schwierigen Haushaltsjahr 2016 – und das im Sinne aller Bürgerinnen/Bürger der Grafschaft.