Aktuelle Umweltthemen

In der Ratssitzung vom 30. Januar standen Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes im Mittelpunkt.

Sowohl der drohende Kahlschlag der Nierendorfer Straßenbäume wie auch die Errichtung des Güllebeckens sind vorerst abgewendet (zu den Gründen s. Webseite der SPD Grafschaft). Trotz der positiven Zwischenergebnisse – es gibt keinen Grund, sich zurückzulehnen. Wir haben nur eine kleine Verschnaufpause. Alle genannten Probleme sind noch nicht abschließend gelöst.

Der Beschluss des Rates, ein Klimaschutzkonzept für die Grafschaft auf den Weg zu bringen, ist begrüßenswert, aber auch hier ist es wichtig, am Ball zu bleiben und für die Bürger greifbare Vorteile zu realisieren.

Dazu kommt noch der dritte große Umweltskandal der Grafschaft: die drohende Errichtung einer Mülldeponie in Leimersdorf. Hier gibt es leider keine positiven Nachrichten. Der abgerutschte Wirtschaftsweg ist immer noch zerstört, die Rissbildungen in der angrenzenden Apfelplantage schreiten fort. Die SPD wird auch in Zukunft weiter gegen eine Mülldeponie kämpfen. Die Forderung, das Südfeld endlich abzudichten und die Renaturierung einzuleiten, bleibt unverändert unsere Forderung. Besonders nach den Erfahrungen der letzten Jahre mit dem Tongrubenbetreiber müssen wir hier besonders wachsam bleiben.

Klarstellung

Im Bericht des GA vom 25./26.1.2014 „Baumfällung erhitzen weiter die Gemüter“ bin ich fälschlicherweise als Ortsvorsteher von Nierendorf benannt worden. Das bin ich nicht. Ich bin Mitglied des Nierendorfer Ortsbeirates und Gemeinderatsmitglied.

Weiterhin wurde mir der Vorschlag zugeordnet, ich möchte alle Bäume, die mehr als 40 Zentimeter Umfang haben fällen. Einen solch blödsinnigen Vorschlag würde ich niemals machen und habe ihn auch nicht gemacht, da dies einem komplette Kahlschlag der Bäume nahezu entsprechen würde.

Ich glaube, jeder weiß von mir, dass ich mich seit über acht Jahren für den Erhalt der Nierendorfer Straßenbäume einsetzte. Mehrfach hat sich der Ortsbeirat einstimmig bzw. mit Mehrheit in der Sache Bäume immer gegen einen Kahlschlag von 56 gesunden und Ortsbild prägenden Bäumen ausgesprochen, zuletzt mit einem sinnvollen Kompromissvorschlag.

Die Empfehlungen des Ortsbeirates werden von der Gemeindeverwaltung seit Jahren ignoriert. Vor allem unser Anliegen, endlich der Verpflichtung nachzukommen, die Bäume zu pflegen, wurde und wird nicht entsprochen. So ist man auf den Gedanken gekommen, die Bäume gleich komplett zu entfernen und damit auch das leidige Problem der Baumpflege aus der Welt zu schaffen. Der Meinung der Ortsbeiräte wird nur dann entsprochen, wenn es ins Konzept der Mehrheitsfraktion der CDU passt.

Dass dies allein für Nierendorf 150.000 € kostet und ein Präzedenzfall geschaffen wird, der in der gesamten Grafschaft zu weiteren Baumfällungen führen wird, die uns mehr als 1. Million Euro Steuergelder kosten wird, spielt dabei wohl kaum eine Rolle. Der Kahlschlag in Nierendorf ist ökologischer und ökonomischer Wahnsinn.
Die tatsächlichen und wahren Hintergründe hinter diesem traurigen Schauspiel werden eines Tages an die Öffentlichkeit gelangen. Für die Nierendorfer Bäume kann es dann schon zu spät sein. Der Gemeinderat entscheidet am 30.1. abschließend über ein Ja oder Nein zum Kahlschlag und trifft damit eine weit reichende Entscheidung nicht nur für Nierendorf, sondern für die gesamte Grafschaft.

Ich hoffe, es findet sich doch noch eine Mehrheit der Vernunft , die unsere Straßenbäume auf den Spielstraßen in Nierendorf als erhaltenswert bewertet.

Udo Klein, Mitglied Ortsbeirat Nierendorf

Spende Wandfliesen für Nierendorfer Backes

Als stellvertretender Ortsvorsteher von Nierendorf und selbstständiger Fliesenhändler,überreichte ich dem Nierendorfer Backesverein großformatige Wandfliesen.

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v.l. Günter Bach, Conny Staden, Hans Peter Moog, Udo Klein

Ich freue mich sehr, gerade dieses Projektmit meiner Spende unterstützen zu
können. Denn mit dem Backes gibt es nunbald eine weitere Begegnungsstätte inmeinem Heimatort Nierendorf. Es ist
schön, dass der jahrelange Einsatz für
den Nierendorfer Backes – insbesondere vom ehemaligen Ortsvorsteher GünterBach und vielen fleißigen Helfern – bald mit der Einweihung gekrönt werden kann.

Unwetter in der Grafschaft

Das Unwetter vom 20.06. hat wie das von vor drei Jahren zu erheblichen Schäden auf der Grafschaft geführt. Der Gemeinderat hat zunächst als Soforthilfe einen Betrag von 20.000 Euro bereitgestellt. Weitere Mittel sind vom Kreis angekündigt. Die Verwaltung hat ein Spendenkonto eingerichtet. Die Mittel werden schnell und unbürokratisch an die Betroffenen verteilt.

Ich glaube, dieses Mal werden wir mit noch höheren Schäden als beim Unwetter des Jahres 2010 zu rechnen haben, da neben Nierendorf weitere Grafschafter Dörfer wie Niederich und Beller erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurden. Besonders schlimm in Nierendorf ist, dass teilweise die Häuser, die vor drei Jahren überschwemmt wurden, nun schon wieder betroffen sind. Umso wichtiger ist es nun, dass es mit dem Bau des Nierendorfer Rückhaltebeckens begonnen wird.

Rückhaltebecken Nierendorf

Neben den wichtigen Investitionen in Schulen und Kindergärten hat für mich persönlich das Hochwasserschutz-Projekt mit dem Bau des Regenrückhaltebeckens in Nierendorf höchste Priorität. Es bietet nach Fertigstellung unseren Bürgern den notwendigen Schutz und Schäden wie die in den Sommern 2010 können sich nicht wiederholen.

Dass dieses Projekt vonseiten der Landesregierung so großzügig gefördert wird, freut mich ganz besonders, denn so konnten die Kosten für die Gemeinde im angemessenen Rahmen bleiben.