Weniger Geld für Betreuende Grundschulen

SPD fordert umgehend Korrektur
Eine böse Überraschung werden die Betreuenden Grundschulen in der Grafschaft im neuen Schuljahr erleben. Sie werden zukünftig 30 Prozent weniger Zuschuss seitens der Gemeinde erhalten. Grund hierfür ist ein CDU-Antrag, der kurz vor der Sommerpause, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, mit Mehrheit beschlossen wurde.

Die Zuschüsse für die Arbeit der Betreuenden Grundschulen in Gelsdorf, Leimersdorf und Ringen werden von derzeit 21.000 Euro auf 14.500 Euro beschnitten.
„Damit wird die anerkannt gute Arbeit der Betreuenden Grundschulen so nicht mehr möglich sein“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Hubert Münch. „Es besteht die Gefahr, dass einige Betreuenden Grundschulen aufgeben müssen. Wir haben im Ausschuss auf die Konsequenzen hingewiesen aber unsere Argumente wurden ignoriert. Ausbaden müssen dies nun die Kinder und Eltern.“

Fördervereine sind über Entscheidung entsetzt
Die CDU führt an, dass die einzelnen Fördervereine keinerlei Unzufriedenheit oder
Unterfinanzierung bei der Gemeinde angemeldet haben: Schlichtweg falsch: Nachdem die Bescheide den Fördervereinen zugestellt wurden, können diese erst jetzt entsprechend bewertet werden. Hierzu hat sich bereits der Förderkreis der betreuenden Grundschule Leimersdorf öffentlich zu Wort gemeldet. Zitat: “Da die Förderung durch die Gemeinde ein fest eingeplanter Posten im Jahresbudget des Schuljahres darstellt, verursacht ihr Ausbleiben ein tiefes Loch in der Kasse des Vereins. Diese Unterfinanzierung kann nicht aus eigener Kraft aufgefangen werden.”

Es bleibt dabei: Die Kürzungen sind falsch und müssen zurück genommen werden.

Und die betroffenen Fördervereine müssen sich wehren. Die SPD Grafschaft wird sich für sie einsetzen.